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Bonner Papier

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Bonner Papier der studentischen Korporationen

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Die Korporationen verpflichten sich zur hochschulpolitischen Zusammenarbeit: "Gemeinsames hochschulpolitisches Aktionsprogramm studentischer und akademischer Korporationsverbände in Deutschland"

"Bonner Papier"

Präambel

Die studentischen und akademischen Korporationsverbände in Deutschland haben das folgende hochschulpolitische Aktionsprogramm vereinbart. Ziel dieses Programms ist, gemeinsame Anliegen im Rahmen der Grundsätze der beteiligten Korporationsverbände zu vertreten und die Beziehungen zueinander im Interesse einer überparteilichen Zusammenarbeit in der Hochschulpolitik abzustimmen und zu verstärken.

1. Grundlagen der Zusammenarbeit

Ausgehend von den Grundwerten und Grundsätzen unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung und in dem Willen für die Erhaltung dieser Ordnung einzutreten, erklären die beteiligten Korporationsverbände sich noch stärker als bisher für die Freiheit der Lehrenden und Lernenden sowie für die Freiheit von Lehre, Forschung und Wissenschaft einzusetzen.

Die beteiligten Korporationsverbände erklären entschieden ihren Willen, diese Freiheiten und unsere freiheitlich demokratische Grundordnung gegen alle Ideologien und Aktivitäten totalitärer und verfassungsfeindlicher Bestrebungen und Gruppierungen zu verteidigen.

2. Formen der Zusammenarbeit

Zur Verwirklichung der gemeinsamen Ziele werden örtliche Gremien hochschulpolitische Aktivitäten beschließen und durchführen. Die bereits bestehen-den oder neu zu gründenden interkorporativen Convente in den Hochschul- und Universitätsorten werden ihre Zusammenarbeit abstimmen, fortlaufend organisieren und verwirklichen.

3. Aufgaben der örtlichen Gremien

Die örtlichen Gremien nehmen vor allem folgende Aufgaben wahr:

* Behandlung von Fragen der allgemeinen Hochschulpolitik
* Beteiligung an den Wahlen zu den Studentenparlamenten und zu den anderen Selbstverwaltungsgremien
* Einflussnahme auf die Zusammensetzung der Studentenparlamente und Allgemeinen Studentenausschüsse
* Zusammenarbeit mit anderen Hochschulgruppen bei der Verfolgung gemeinsamer Ziele.

4. Art und Weise der Zusammenarbeit

Die beteiligten Korporationsverbände werden die örtlichen Gremien bei der interkorporativen und hochschulpolitischen Zusammenarbeit unterstützen sowie die dabei gemachten Erfahrungen auswerten und untereinander austauschen.

(Einstimmig angenommen beim Verbändegespräch in Bonn am 23.2.1980)


Vereinbarung

Die studentischen und akademischen Korporationsverbände in Deutschland treffen zur Verwirklichung und Durchsetzung ihres am 23. Februar 1980 beschlossenen hochschulpolitischen Aktionsprogramms ("Bonner Papier") folgende Vereinbarung:

1. Die beteiligten Verbände treten im Herbst eines jeden Jahres zu einem Verbandsgespräch zusammen.

2. Die Geschäftsführung des Verbändegesprächs wird jeweils einem Verband auf die Dauer eines Jahres übertragen. Die Verbände sind zur Geschäftsführung in der Reihenfolge der alphabetischen Abkürzung des Namens ihrer Aktienverbände* berufen: Die Übernahme der Geschäftsführung kann abgelehnt werden. Der geschäftsführende Verband benennt den Leiter des Verbändegesprächs.

3. Dem geschäftsführenden Verband obliegt die Vorbereitung und Durchführung des Verbändegesprächs, dessen Beschlüsse sowie die Förderung der Zusammenarbeit der örtlichen interkorporativen Konvents.

4. Die beteiligten Verbände verpflichten sich, die Arbeit des geschäftsführenden Verbandes im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterstützen.

5. Zum Verbändegespräch ist mit einer Frist von mindestens vier Wochen einzuladen. Beschlüssen bedürfen der Einstimmigkeit.

6. Die Verbände des Erlanger Verbände- und Ehren-abkommens sind ohne weiteres zur Teilnahme am Verbändegespräch berechtigt. Andere Verbände, die das Lebensbund- und Konventsprinzip bejahen, können auf Antrag zugelassen werden.

(Einstimmig angenommen beim Verbändegespräch in Bonn am 14. November 1987)

*Alphabetische Reihenfolge: ATB, BC; BDIC, BdSt, BPhV, CC, CV, DB. DG. DIB. DS. DWV, KSCV, KV, MK, MWR, RKDB; SB; SV; TCV; UV; VVDSt, WB; WJSC, WK, WSC)

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