Convent Deutscher Akademikerverbände (CDA)

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An dieser Stelle bietet Ihnen der CDA die Möglichkeit zum Download seiner Pressemitteilungen. Außerdem sind hier Verweise auf Presseartikel über Studentenverbindungen verfügbar.

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Rückzugsorte für Gewalttäter überwachen und notfalls schließen
Akademikerverbände fordern klare Distanzierung von Gewalt

Göttingen, 30. April 2016 (we): Eine deutliche Distanzierung der Niedersächsischen Landesregierung und der Göttinger Universitätsleitung von politisch motivierter Gewalt gegen Studentenverbindungen fordert der Convent Deutscher Akademikerverbände (CDA).

Anlässlich seiner Frühjahrstagung am 23. April in Witzenhausen (Werra-Meißner-Kreis) erklärte der stellvertretende Vorsitzende, Rechtsanwalt Detlef Welke: "Angesichts wiederholter Übergriffe auf Verbindungen ist entschiedenes Handeln der Stadt, des Landes und der Universität gefragt." Anlass der Wortmeldung ist ein Brandanschlag auf das Göttinger Corps Hannovera in der Nacht zum 17. April 2016. Detlef Welke würdigte ausdrücklich die klare Verurteilung des Anschlags durch Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD).

In den vergangenen zweieinhalb Jahren hat es nach Angaben der Göttinger Polizei 14 gewaltsame Übergriffe auf Verbindungsstudenten und mehr als 26 Sachbeschädigungen gegen Verbindungen gegeben. Der CDA hält es für erforderlich, Rückzugsorte für Gewalttäter und Extremisten zu überwachen und bei weiteren Übergriffen auch zu schließen. Der CDA hat die Übergriffe gegenüber Korporationen in Göttingen und anderen Hochschulstädten 2012 in einer Broschüre unter dem Titel "Gewalt gegen Korporationen" dokumentiert.

"Wir fordern daher eine konsequente Strafverfolgung. Kriminalität ist auch dann schlicht Kriminalität, wenn sie politisch motiviert ist. Verbindungen waren und sind Teil des studentischen und akademischen Lebens. Wir werden uns nicht durch Linksextremisten aus dem öffentlichen Raum verdrängen lassen." sagte Welke und ergänzte mit Blick auf das Universitätspräsidium und die Landesregierung "Die klare Ansage von OB Köhler darf Schule machen".

Der CDA fordert alle involvierten Behörden auf, mit allen geeigneten Maßnahmen gegen derartige politische Gewalttaten vorzugehen.



CDA - Pressemeldung Download Pressemeldung CDA-Kurzprofil

"200 Jahre Jenaer Urburschenschaft"

Frankfurt am Main, 10. Juni 2015 (we): Am 12.6.1815 wurde in Jena die Urburschenschaft als studentische Reformbewegung für einen nationalen Einheitsstaat und Abschaffung der Kleinstaaterei sowie das Eintreten für freiheitliche Werte wie das Briefgeheimnis, Presse- und Meinungsfreiheit gegründet. Mit diesem Ziel vor Augen wandte sie sich gegen die Beschlüsse des Wiener Kongresses und der herrschenden Klasse.

Die dem Convent Deutscher Akademikerverbände - CDA e.V. - angehörigen Verbände und die studentischen Mitglieder des CDK nehmen die Feier zur 200. Wiederkehr des Gründungsdatums der Urburschenschaft zum Anlass einer Stellungnahme.

Diesem Ereignis wird in diesen Tagen auf verschiedenste Weise mit positivem Echo, aber auch mit sehr kritischem und auch destruktivem Einschlag gedacht. Allein das Wort "Burschenschaft" ruft seit einigen Jahren in Teilen unserer Gesellschaft mehr Unbehagen als Wohlwollen hervor, wird doch den Burschenschaftern eine rechtsextreme Gesinnung, chauvinistisches und sexistisches Denken und Handeln nachgesagt.

Dieses durch Vorurteile geprägte Bild, verursacht durch einzelne wenige Verbindungen, wird dann unreflektiert auf alle studentischen Verbindungen anderer Charakteristik und deren Mitglieder übertragen. Aber Vorurteile sind Meinungsbildungen ohne Abgleich mit der Realität. Diese unangemessenen Zwangsvorstellungen lassen sich trotz intensiver Bemühungen der Betroffenen nicht oder nur schwerlich korrigieren.

Die zahlenmäßig stärkste Gruppe der Studentenverbindungen ist kirchlich geprägt, zu den nicht-kirchlichen Verbindungen zählen die studentischen Corps als zweitgrößte Gruppe zu den ausgesprochen toleranten Vereinigungen. Rechtsextreme Verbindungen bilden eine nicht repräsentative Minderheit, die bedauerlicherweise benutzt wird, um das Gesamtbild zu verzerren.

Jede studentische Verbindung verpflichtet ihre Mitglieder zur Einhaltung von drei Prinzipien. Sie sind die tragenden Säulen des Korporationswesens: Toleranz, Convent und Lebensbund.

Das Toleranzprinzip bedeutet, sich gegenüber jedem Menschen ohne Ansehen der nationalen Identität, der sozialen Herkunft, des Geschlechts, der religiösen Bindung, der politischen Überzeugung zu öffnen und sich respektvoll zu begegnen.
Das Conventprinzip ist die Grundlage jeglichen demokratischen Denkens und Handelns; jedes Mitglied des Convents (Treffen zu einer parlamentarisch, strukturierten Zusammenkunft der Mitglieder) kann seine Meinung und Ansicht vorbehaltlos frei äußern, hat ein persönliches Stimmrecht und die Entscheidungen werden ohne Fraktionszwang mehrheitlich getroffen. Das Lebensbundprinzip garantiert jedem Mitglied der Verbindung Verlässlichkeit im Gegensatz zur demgegenüber eher unverbindlichen und leicht aufzulösenden Vereinszugehörigkeit.

Toleranz, demokratisches Denken und Handeln sowie die Zuverlässigkeit sind Werte, welche im Allgemeinen als bewahrenswert erachtet werden. Dieser Wertekonservatismus der Korporationen gilt weiterhin und ist keineswegs unzeitgemäß

Der CDA steht auf der Grundlage des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland jedem Corporationsverband und jeder studentischen Verbindung offen, welcher bzw. welche die vorstehenden Prinzipien durch Wort und Handeln achten.

So wie sich die Universitäten in den vergangenen Jahren einem Wandel unterworfen sehen, so haben sich auch die Studentenverbindungen diesem Wandel nicht verschlossen. Studentische Verbindungen sind für jeden Hochschulstandort von Vorteil. Sie vermitteln ihren Mitgliedern allgemeingültige Werte. Viele ihrer Veranstaltungen sind öffentlich und durch Ihr Lebensbundprinzip sind studentische Verbindungen die wahrscheinlich älteste Form des Alumni.

Sie waren und sind bisher immer staatstragende Vereinigungen mit dem Anspruch auf ein besonderes Engagement in der Gesellschaft und für das Gemeinwesen. Dass diese Mission gelegentlich von Bund zu Bund unterschiedlich interpretiert werden kann, gehört zum für den akademischen und gesellschaftlichen Freiheitsraum nötigen Pluralismus.

Verfasser: Detlef Welke (WJSC), 58097 Hagen

Der Convent Deutscher Akademikerverbände e.V. (CDA) ist eine Arbeitsgemeinschaft der Altherrenschaften studentischer Korporationsverbände an Deutschen Hochschulen. Dem CDA gehören der BDIC - Korporationsverband an Deutschen Hochschulen, die Deutsche Gildenschaft (DG), der Miltenberger Ring (MR), der Wernigeroder Jagdkorporationen-Senioren-Convent (WJSC) und neuerdings der SVSC/VC Veitshöchheimer Convent an. Weierhin gehören im assoziierte Service-Verbände an. Die Aufgaben des CDA liegen darin, die Interessen seiner Mitgliedsverbände nach außen - gegenüber Staat, Hochschule und Öffentlichkeit - zu vertre-ten und zwischen den Mitgliedsverbänden zu vermitteln. Der CDA vertritt die Interessen von 5 Verbänden mit 70 Altherrenschaften und rund 4.000 Mitgliedern. Der Aktivenorganisation Convent Deutscher Korporations-verbände (CDK) gehört zusätzlich noch die Neue Deutsche Burschenschaft (Neue DB) an.

CDA-Vorstand distanziert sich von revisionistischen Äußerungen des Schriftleiters der Burschenschaftlichen Blätter

Frankfurt am Main, 22.04.2012: Der Convent Deutscher Akademikerverbände (kurz: CDA) zeigt sich empört und bestürzt über die Äußerungen des Schriftleiters der Burschenschaftlichen Blätter Norbert Weidner, Mitglied der Alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn in der Deutschen Burschenschaft. Dieser hat in einem Leserbrief des internen Mitteilungsblattes seiner Verbindung die Verurteilung Dietrich Bonhoeffers zum Tode als "juristisch […] gerechtfertigt" bewertet. Spiegel online berichtete darüber am und aktuell am 20.4..

Lesen Sie dazu die Meinung des CDA-Vorstandes.
weiter ....

„Deutsche Burschenschaft“ (DB) in die Schranken gewiesen


Frankfurt am Main, 29.6.2011: Der Convent Deutscher Akademikerverbände e.V. (CDA) übt massive Kritik an seinem Mitgliedsverband Deutsche Burschenschaft (DB) wegen eines umstrittenen Rechtsgutachens, dass die Aufnahme von Nicht-Volksdeutschen regeln sollte. Noch während des Burschentages am 18. Juni wurde dieses Gutachten nach Angaben von DB-Verantwortlichen ersetzt.

Der CDA hat dazu am 22. Juni eine Pressemitteilung herausgegeben:

Download
openpr.de


Wie kam es dazu? Hier eine kurze Presseschau der Woche vom 14.-21. Juni:

15.6.2011 Der Spiegel: Rechtsruck im Dachverband

Pressemeldung

Studentenverbindungen beklagen steigende linksextreme Gewalt
CDA gibt eine weitere Dokumentation heraus

Frankfurt am Main, 31.5.2012 (se): Die linksextrem motivierte Gewalt gegen Studentenverbindungen nahm weiter zu. Im vergangenen Jahr wurde ein neuer Höhepunkt mit 144 Straftaten erreicht, die bis zur Gefährdung von Menschenleben gingen. Dies geht aus der vom Convent Deutscher Akademikerverbände (CDA) herausgegebenen umfassenden Dokumentation "Gewalt gegen Korporationen über das Jahr 2011" hervor. Die Zahl der Taten nahm gegenüber dem Vorjahr um mehr als 40 Prozent zu. Insgesamt wurden in Deutschland und Österreich 111 Studentenverbindungen und ihre Mitglieder Opfer von Übergriffen.

..... weiter

Download:
Pressemitteilung
Kurzversion der Dokumentation 2011

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